Abschlussberichte Polar Vantage V

In meinem Abschlussbericht möchte ich zu Beginn auf die „Kritikpunkte“ aus dem Zwischenbericht eingehen bzw. möchte ich darauf aufsetzen.

GPS

Das update im Dezember hat bezüglich der GPS Genauigkeit zu einer signikfikanten Verbesserung geführt. Im Testzeitraum lief ich immer zeitgleich mit zwei Uhren und verglich HF und Strecke. War vor dem update immer eine Abweichung von rd. 10% zu verzeichnen, sind die Uhren mittlerweile gleich auf. Bei schwierigen GPS Verhältnissen ist die Vantage nach dem update sogar noch genauer als die Vergleichsuhr.

Herzfrequenz

Bei der Messung am Handgelenk kommt es immer noch zu einigen Ungenauigkeiten, was sich in Form eines plötzlichen Absinkens der HF um mehr als 20 Schläge zeigt. Lt. Support Team ist der Fehler adressiert und soll mit dem update im Februar behoben werden. Nachdem das beim GPS so gut geklappt hat, bin ich auch sehr zuversichtlich, dass dies hier auch der Fall sein wird. Die Messung mit dem Brustgurt hingegen funktioniert ohne Probleme und ist sehr genau

Wenn das oben genannte Problem behoben ist, ist die Vantage V für mich die perfekte Laufuhr und Trainingsbegleiter. Besonders hervorheben in diesem Zusammenhang möchte ich die Trainingsimpulse nennen, die mir die Uhr jeden Tag gibt. Im Zusammenspiel mit der Flow App & dem täglichen Orthostatischen Test erhalte ich regelmäßig Feedback wie mein Körper auf das Training reagiert und wie sich meine Fitness entwickelt. In der Flow App habe ich meine ganze Saison incl. der Wettkämpfe durchgeplant und die Trainingspläne hinterlegt. Durch den morgendlichen Orthostatischen Test bekomme ich ein Feedback wie mein Körper die vorangegangenen Einheiten verarbeitet hat und / oder eine Erklältung im Anmarsch ist, so dass ich flexibel reagieren kann. Die Empfehlungen decken sich in der Regel mit meinem subjektiven Empfinden. So habe ich einige anstrengendere Einheiten verschoben, wenn das Erholungsfeedback mich darauf hinwies, aber auch einige anstrengendere Einheiten ungeplant gemacht als mich die Uhr mit einem grünen Daumen nach oben und dem Hinweis „Heute ist ein guter Tag für Herz / Kreislauftraining“ morgens begrüßte. Auch nach einer Erkältung mit verbundener Pause warnte sie mich durch das tägliche Feedback nicht zu schnell / intensiv wiedereinzusteigen.

Die Akkulaufzeit ist für eine Uhr mit Farb- und Touchdisplay herausragend gut. Die App warnt rechtzeitig bei der Synchronisierung mit orangenem Hinweis, so dass ich nie das Problem hatte, dass ich nicht genügend Akku während einer Einheit zur Verfügung hatte.

Die noch fehlenden Smartphone Push Mitteilungen vermisse ich mittlerweile überhaupt nicht mehr. Im Gegenteil, ich glaube sie haben mein Leben etwas entschleunigt und ich bin Polar mittlerweile fast dankbar dafür 🙂

Training

Wie schon oben erwähnt, habe ich meinen Trainingsplan direkt in der App hinterlegt. Wenn ich dann auf der Uhr im Menu Training starten navigiere werde ich direkt gefragt, ob ich das heutige hinterlegte Training starten möchte. Ich muss somit gar keine Sport etc. Mehr auswählen. Sie weiss was passiert.

Ausprobiert habe ich Laufen, Laufen indoor, Fahrrad indoor, Krafttraining, Core Training, Wandern und Schwimmen. Hervorheben möchte ich die mit dem update integrierte Intervallfunktion. In der Webapp habe ich mein Training mit den einzelnen Phasen programmiert und die Uhr führte mich reibungslos durch. In der Ansicht kann ich jederzeit zwischen dem Intervall- und herkömmlichen Screen wechseln.

Verbesserungsvorschlag: In der App würde ich mir wünschen, dass ich die Intervalle separat auswerten könnte. Ich sehe da leider nur die KM Splits aber nicht die Intervallsplits, so dass ich leider nicht sehen kann, wie schnell die einzelnen Intervalle waren und wie die dazugehörige HF war.

Beim Schwimmen wurden die Bahnen ohne Probleme erkannt. Toll ist, dass ich auch ohne Gurt meine HF beim Schwimmen ermittelt bekomme, was ich bislang nicht kannte und vermisste.

Mein Trainingsload hat sich während der Testphase deutlich erhöht und gepaart mit den morgendlichen Orthostatischen Tests hatte ich auch subjektiv das Gefühl nie in einer Überbelastung zu kommen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Vantage mein Training komplett verändert hat und ich bin gespannt auf das Resultat im Februar bei meinem nächsten Halbmarathon in BarcelonaD

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